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 Betreff des Beitrags: Das Schreiben mit Musik
Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 02.03.2011 09:56 
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Wenn man sich am Ende eines Buches immer die Danksagungen durchliest, dann sind oft auch Bands oder Solisten erwähnt, die dem Autoren wären des Schreibens geholfen haben. Ich bewundere diese Autoren dann immer sehr, weil ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass schreiben und Musik gleichzeitig miteinander funktionieren kann.

Deutsche Lieder kann ich mir zum Beispiel schon mal gar nicht anhören (und ich liiiieeebbbe deutsche Musik :schmacht:). Aber ich bin dann viel zu sehr abgelenkt und achte auf die Texte, anstatt mich auf meine eigenen Texte zu konzentieren. Bei anderen Sprachen klappt das schon eher, dann wiederum merke ich aber, dass ich ohne die Musik schneller und konzentrierter wäre. (Da fällt mir gerade ein: Vielleicht sollte ich es mal mit Instrumental versuchen? :?)

Wie ist das bei euch denn so? Gehört ihr zu denen, die mit Musik schreiben können - vielleicht sogar nur damit? Gibt es nur ganz bestimmte Künstler, mit denen ihr schreiben könnt und die ihr vielleicht sogar empfehlen würdet oder lenkt euch das total ab?

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Schreiben mit Musik
Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 02.03.2011 12:39 
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Also ich gehöre definitiv zu den Autoren, die, sagen wir mal, eine Hintergrundkulisse zum schreiben braucht. Wenn ich im Wohnzimmer schreibe ist immer der Fernseher an. Und in meinem neuen Schreibbüro habe ich inzwischen ein Radio samt CD- und Kassetten-Deck stehen (letzteres nutze ich allerdings nicht). Dabei ist völlig egal, was gerade läuft. Hauptsache es ist nicht so extrem still um mich herum. Das macht mich nervös und ich konzentriere mich nur darauf, ob es irgendwo ein Geräusch geben könnte, statt mich auf das zu konzentrieren, was ich eigentlich tun will. Und das ist nicht nur bei der Schreiberei so, sondern war auch früher zu Schul- und Studienzeiten schon so. Ohne Hintergrundkulisse (die ich irgendwann nicht mehr wirklich wahrnehme, die aber dennoch da ist) bringe ich weniger Leistung, als mit. Deshalb kann ich die Autoren, die bestimmte Bands oder Solisten erwähnen sehr gut verstehen und werde wohl, falls ich es je soweit schaffe, auch zu dieser Autoren-Gruppe gehören.

Übrigens, Instrumentalmusik kann ich nur empfehlen. Allerdings sollte man dann nicht gerade Instrumentalversionen von bekannten Liedern hören, da man dabei dann auch Gefahr läuft, mitzusingen. Ich empfehleInstrumentallieder zum relaxen. "Sommergewitter im Amazonasbecken" oder "Abendstimmung am Meer" oder "Yak-Karawane im Himalaja". Solche Instrumentalstimmungen halt. Ich habe selber eine ganze Menge davon auf meiner externen Festplatte, die ich gerne mal an meinen Laptop anschließe. Das ist vor allem auch dann eine Supersache, wenn man beispielsweise gerade in der Geschichte eine ganz andere Stimmung hat als im Real Life. Ich habe mal an einem brutal heißen Sommertag eine Szene schreiben wollen, in der die Welt gerade absäuft. Regen und Wind ohne Ende, überall Matsch, feuchtes Laub, abgebrochene Zweige und Äste,etc. Ich habe mich umgebracht dabei, weil ich einfach nicht in die Stimmung reinkam. Und dann habe ich mir eine dieser erwähnten Relax-Lieder aus meiner Regen-Reihe angemacht, Kopfhörer aufgesetzt, dem Fenster (mit dem wundeschönen Wetter) den Rücken gekehrt, den Ventilator auf voller Stufe direkt auf mich gestellt und habe losgeschrieben. Und siehe da, es flutschte nur so (nur so zur Info: Mein Adventskalender ist auf diese Art auch zum größten Teil im Hochsommer entstanden). Mit Gewitter-Musik kann man auch perfekt Kampfszenen schreiben (was ich vor allem sehr gerne getan habe, als ich genau diese Szenen wie verrückt geübt habe, da ich sie einfach nicht konnte). Und romatische Szenen schreiben sich halt bei ruhigen, sanften Instrumentalstücken super. Man ist halt einfach in der Stimmung drin. Von daher kann ich Instrumentalstücke nur empfehlen.

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